... die Literatur - Blindenverband ASZ

Direkt zum Seiteninhalt
Informationen rund um...
Betreff: WG: Neuauflage "Der Geschmack von Blau"

Betreff: Neuauflage "Der Geschmack von Blau"

Endlich als Taschenbuch!

Susanne Krahe
Der Geschmack von Blau. Was ich weiß, seit ich nichts mehr sehe.
264 Seiten
Neukirchener Aussaat Verlag; Auflage: 2 (5. Juni 2015)
ISBN 978-3761562321
12,99 €

"Kann so ein Leben anders als schrecklich sein? Ich selbst konnte es mir sehenden Auges nie anders vorstellen als jenes schwarz gekleidete Schreckgespenst. Es ist anders. Aber wenn ich heute sage, dass mein erstes Leben nur eine Vorbereitung und erst das zweite erfüllt war, schütteln die Leute den Kopf."
Eine junge Frau mit hochfliegenden Plänen: In der Schule ist ihr alles zugefallen, der Start ihrer wissenschaftlichen Karriere an der Uni war vielversprechend. Dann erblindet sie. Ein Sturz in die Tiefe. Eine Katastrophe. Aber auch der Beginn von "Leben Nummer 2". Ein Leben, das ihr nicht weniger gefällt als ihr erstes Leben. Dabei ist Susanne Krahe nicht einfach ein Stehaufmännchen. Sie deutet auch nichts um und verzichtet - gerade als Theologin - auf jedes fromme Mäntelchen. Was ihre Autobiografie bestimmt, ist ihr Humor und ihr Talent, Dinge sprachlich zu fassen und zu gestalten. Auch als klar wird, dass die Erblindung nur der Anfang war, als sie Dialysepatientin wird, als ihr durch eine Transplantation ein neues, noch einmal ganz anderes Leben geschenkt wird... Susanne Krahes Lebensgeschichte ist kein Mutmach-Mitbringsel fürs Krankenbett. Aber ein Buch, das Augen öffnen kann. Für unser einzigartiges Leben, das unbedingt lebenswert ist.


Susanne Krahe, geb. 1959 in Unna, hat Evangelische Theologie in Münster studiert und arbeitete dort nach dem 1. Theologischen Examen als Doktorandin und wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität. Nach ihrer Erblindung 1989 gab sie die wissenschaftliche Laufbahn auf und widmete sich ganz ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin in Unna und schreibt u.a. für den WDR und den SWR.

Susanne Krahe
Klosterstr. 55
59423 Unna
Tel.: 0230322759
www.susanne-krahe.de
Email: krahe@susanne-krahe.de

Von: BBSB-Inform [mailto:bbsb-inform-bounces@lists.bbsb.org] Im Auftrag von BBSB-Inform
Gesendet: Mittwoch, 4. Oktober 2017 07:34
An: bbsb-inform@lists.bbsb.org
Betreff: BIT Monatsbuch Oktober: Balanceakt. Blind auf die Gipfel der Welt

Sehr geehrte Damen und Herren,

von Andy Holzer stammt das Buch Balanceakt. Blind auf die Gipfel der Welt, welches wir ihnen heute vorstellen.
Andy Holzer sieht die Berge nicht. Dass der von Geburt an blinde Kletterer dennoch alles wahrnimmt, beweist er auf seinen Expeditionen auf die höchsten Gipfel der Erde. Ohren, Nase, Mund und Hände reichen ihm, um sich ein präzises Bild von der Welt zu machen. Sein Erfolg und sein ansteckender Optimismus haben viel mit seiner Lebensgeschichte zu tun. Er wuchs wie ein ganz normaler Junge auf, besuchte keine Blindenschule und behauptete sich schon früh in der Welt der Sehenden. Grenzen, die sein Handicap mit sich bringt, überwindet er mit mentaler Stärke, Vertrauen und einer unbändigen Leidenschaft für steile Felswände. Höhenangst hat Andy Holzer dabei nicht: »Man darf nur nicht nach unten schauen, so mach ich´s auch immer.« Eispickel statt Blindenstock. Eine unglaubliche Lebensgeschichte.

Sprecher des Hörbuchs ist Peter Unglert.
Es hat die Bestellnummer: A03075-Y1.
Sie erhalten eine DAISY CD mit einer Spieldauer von 530 Minuten zum Preis von 29,00 €

Kontakt- und Bestelldaten
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e. V.
BIT-Zentrum
Arnulfstr. 22, 80335 München
Bestellhotline: 0 89 – 55 9 88 136 Herr Färber
24h-Bestellservice: 0 89 – 55 9 88 144 Anrufbeantworter
Telefax: 0 89 – 55 9 88 336
Mailto:bit-bestellservice@bbsb.org
Internet: www.bbsb.org

Ihr BBSB-Inform

MEDIEN - DeBeSS - MEDIEN- DeBeSS - MEDIEN
----------------------------------------------------------------------------
Der Dachverband der evangelischen Blinden- und Sehbehindertenseelsorge informiert.....
Ins neue Jahr mit neuen Büchern / Liste der Hörbücher Januar 2016
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich grüße Sie herzlich zum neuen Jahr, das ja nun schon einige Wochen alt ist. Neues Jahr – das klingt offen, nach neuen Möglichkeiten, ist aber auch geheimnisvoll und unklar. Gehören Sie zu denen, die frohen Mutes ins neue Jahr wandern und mit guten Vorsätzen hoffnungsvoll starten? Oder versetzt Sie ein neues Jahr eher in Angst über das, was es an Ereignissen und unangenehmen Dingen bringen mag?
Am Übergang zum neuen Jahr stieß ich in meinem Gesangbuch auf den folgenden Text:
„Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des Neuen Jahres stand:
Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegengehen kann!
Aber er antwortete:
Gehe nur hin in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes!
Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.“
(Aus China)
Der Übergang zum neuen Jahr – hier beschrieben wie eine Tür, die es zu durchschreiten gilt. Ein Schritt ist zu machen in den neuen noch unbetretenen Bereich dahinter. Doch was ist dahinter? Zu sehen ist nur Dunkelheit. Der Sprecher im Text wünscht sich vom Engel ein Licht, um zu erkennen, wohin seine Füße schreiten. Er hat Angst vor der Ungewissheit. Er möchte wenigstens den Weg erkennen können, wenn er auch noch nicht weiß, wohin es gehen wird. Doch der Engel verwehrt ihm das Licht. Er macht ihm jedoch Mut, einfach ins Dunkle zu gehen. Es braucht kein Licht, keinen bekannten Weg. Der Mensch soll seine Hand in die Hand Gottes legen. Er soll sich Gott anvertrauen. Das allein reicht. In diesem Gottvertrauen kann er alle Wege gehen, bekannte und unbekannte, freudige und schlimme Wege, hell erleuchtete und dunkle. Der Mensch kann stolpern oder fallen, er kann sogar vom Weg abkommen - Gottes Hand hilft ihm wieder auf, begleitet ihn weiter und führt ihn auf den Weg zurück. Gott ist bei ihm, wohin auch immer der Mensch gehen mag.
Das ist eine gute und tröstliche Aussicht für das neue Jahr. Ich kann mich Gott anvertrauen und so gestärkt einfach ins Dunkle und Unbekannte starten. Ob Angst oder Hoffnung – ich kann gewiss sein, da ist jemand, der mit mir geht. Da ist ein Halt, der mich im Dunkeln führt, eine Hand, die mich nicht loslässt. Gott begleitet mich heute, morgen und an jedem Tag. Diese Begleitung ist so viel mehr als ein Licht, das verlöschen kann. Und auch die Kenntnis über den Weg allein hilft noch nicht in schlimmen Situationen. Da ist die Gewissheit, begleitet zu sein, viel wichtiger. Legen wir also unsere Hand in die Hand Gottes und lassen wir uns auch im Jahr 2016 von ihm geleiten und führen.
Und für die noch langen Nächte kommen hier Vorschläge für neue Hörbücher. Kundenwünsche haben uns dazu veranlasst, Ihnen ein Standardwerk der neuen religiösen Strömungen im 21. Jahrhundert von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen zu präsentieren: das Panorama der neuen Religiosität. Wem das umfassende Werk zu ausführlich ist, dem seien die ebenfalls aufgelesenen Quellentexte empfohlen. Hier finden Sie jeweils kurze sehr informative Einführungen der Gruppen und Strömungen vor den eigentlichen Quellen. Zur Diskussion zum Thema Luther und seine Position zum Judentum bieten wir Ihnen ebenfalls ein aktuelles Buch an. Wer sich mit Andachten und Impulsen beschäftigen möchte, dem seien zwei Bücher vom ehemaligen Leiter des evangelischen Blindendienstes in Berlin Pfarrer Schah-Mohammedi empfohlen. Bei den Biographien werden Ihnen Martin Luther, Dietrich Bonhoeffer und Selma Lagerlöf vorgestellt. Und auch in der Belletristik gibt es wieder interessante Titel, die Sie auch aus Deutschland heraus bis nach Afghanistan und Australien führen. Weitere Details finden Sie in der Hörbuchliste.
Wie immer stehen Ihnen alle Titel in Ihrer Hörbücherei bereit. In der Liste finden Sie zunächst nur die Bestellnummern für die Deutsche Blindenbibliothek in Marburg, wo die Bücher produziert werden. Bitte bestellen Sie in anderen Bibliotheken mit Autor und Titel.
Nun wünsche ich Ihnen eine gute lesereiche Zeit an den noch vor uns liegenden Winterabenden.
Herzliche Grüße aus Kassel
Barbara Brusius
erstellt von:
Pfarrerin Barbara Brusius
Theologische Referentin
Dachverband der ev. Blinden- und ev. Sehbehindertenseelsorge
(DeBeSS)
Zurück zum Seiteninhalt