... den Alltag - Blindenverband ASZ

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Informationen rund um...
Von: BBSB-Inform [mailto:bbsb-inform-bounces@lists.bbsb.org] Im Auftrag von BBSB-Inform
Gesendet: Donnerstag, 15. Februar 2018 11:13
An: bbsb-inform@lists.bbsb.org
Betreff: Umfrage zur Auffindbarkeit barrierefreier Gesundheitseinrichtungen - Bitte machen sie mit

Sehr geehrte Damen und Herren,

Da ein barrierefreier Zugang zur Gesundheitsversorgung nicht nur am Wohnort, sondern auch auf Reisen wichtig ist, führt Tourismus für Alle Deutschland e. V. (NatKo) ein durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Projekt mit dem Titel "Informationssysteme als krankheitsübergreifende Hilfestellung bei wohnortnahen und -fernen Terminen der individuellen Gesundheitsversorgung" durch, welches eine Hilfestellung zum einfacheren Auffinden von barrierefreien, ambulanten Gesundheitseinrichtungen geben soll.

Grundlage der Barrierefreiheitskriterien, die in diesem Rahmen Anwendung finden, sind unter anderem die mit zahlreichen Behindertenverbänden bereits abgestimmten Kriterien des touristischen Informationssystems "Reisen für Alle", das vom Deutschen Seminar für Tourismus zusammen mit der NatKo entwickelt wurde. Diese und andere Kriterien sollen zur Anwendung im Gesundheitsbereich, soweit notwendig, angepasst werden.

Darüber hinaus werden im Projektverlauf Verbesserungsmöglichkeiten für bereits bestehende und für die Entwicklung von neuen Online-Informationsplattformen zur Auffindbarkeit von Gesundheitseinrichtungen aufgezeigt.
Die Projektergebnisse richten sich dabei neben Betroffenen (Menschen mit Behinderung, chronisch kranken Menschen, Älteren und ihren Angehörigen) ebenso an Verbände und Institutionen der gesundheitsbezogenen und Behindertenselbsthilfe sowie Betreiber von Informationsplattformen.

Um die gesetzten Ziele zu erreichen, bitten wir Sie, den nachfolgenden Fragebogen auszufüllen.
Durch eine möglichst breite Streuung erhoffen wir uns weitere Erkenntnisse zu Erfahrungen Betroffener mit barrierefreien Arztpraxen und der Suche danach - sowohl Zuhause als auch auf Reisen.
Die Bearbeitung dauert nicht länger als 5 - 10 Minuten.
Die Anschrift / Mailadresse, an welche sie den ausgefüllten Fragebogen bis zum 25.2.2018 senden, finden sie am Ende des Fragebogens.
Hinweis: Ihre Angaben werden ausschließlich für das Projekt und vollkommen anonym verwendet.

Wer ist Tourismus für Alle Deutschland (NatKo)?
Tourismus für Alle Deutschland e.V. (NatKo) ist ein Zusammenschluss von bundesweit tätigen Verbänden der Behindertenselbsthilfe, der sich seit
1999 für Barrierefreiheit und einen Barrierefreien Tourismus in Deutschland einsetzt.

Fragebogen:
Was sie auswählen möchten, markieren sie bitte mit einem X zwischen den runden Klammern.
1. Wo informieren Sie sich über für Sie geeignete Arztpraxen? (Mehrfachnennung möglich)
( ) Internet ( )Branchenverzeichnis (Gelbe Seiten…)
( ) Empfehlung von Familie/Bekannten ( ) Empfehlung von anderen Ärzten
( ) Selbsthilfe-/Beratungseinrichtungen ( )Krankenkassen
( ) Gesundheitsämtern ( ) Anruf in der Praxis
( ) Sonstiges: ____________________________________________________


2. Falls Sie das Internet für die Suche nutzen, welche Internetseiten/Plattformen verwenden Sie? (Mehrfachnennungen möglich)
( ) www.arzt-auskunft.de ( ) www.arztpraxen-ohne-barrieren.de
( ) Portale der Landesärztekammern ( ) Bewertungsportale (z.B. jameda.de)
( ) Portale der Kassenärztlichen Vereinigungen ( ) andere Portale: ___________________________________________________
Nutze ich überhaupt nicht, weil: _________________________________________


3. Welche Erfahrungen haben Sie mit Informationen über die Barrierefreiheit von Arztpraxen? Waren Sie verlässlich?
Informationen im Branchenverzeichnis (z.B. Gelbe Seiten): ____________________

Informationen von Bekannten und Selbsthilfe-/Behindertenverbänden: ___________

Auskünfte des Praxispersonals: __________________________________________

mit den genannten Auskunftsportalen im Internet: ___________________________


4. Worauf legen Sie besonderen Wert bei einer barrierefreien Arztpraxis? (Mehrfachnennung möglich)
( ) Barrierefrei zugänglich (stufenlos, geeigneter Aufzug (z.B. mit Sprachausgabe)) ( ) Gebärdensprache, Induktionsschleife ( ) Kommunikation über SMS, Fax oder E-Mail möglich ( ) Informationen in Großdruck und in elektronischer Form ( ) Infos in Braille-/Prismenschrift ( ) barrierefreies WC ( ) PKW-Parkplatz für Menschen mit Behinderung ( )Sonstiges: ________________________________________________________
5. Informieren Sie sich im Vorfeld einer Reise über geeignete barrierefreie Ärzte in der Zielregion?
( ) Ja ( ) Nein


6. Über welche Kanäle informieren Sie sich vorab?
____________________________________________________________________


7. Welche Wünsche haben Sie für eine leichtere Auffindbarkeit von geeigneten barrierefreien Arztpraxen?
____________________________________________________________________

Persönliche Angaben

Geschlecht: ( ) weiblich ( ) männlich
Alter: ( ) bis 30 Jahre
( ) 31 – 60 Jahre
( ) 61 Jahre und älter
Versicherung: ( ) Privatpatient ( ) Kassenpatient


Hier können Sie weitere Angaben zu Ihren Erfahrungen mit Arztpraxen machen. Gibt es positive Erfahrungen oder Schwierigkeiten bei der Auffindbarkeit von geeigneten Praxen und darüber hinaus dem Zugang zur Gesundheitsversorgung?
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________



Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Irina Hartig (NatKo e.V.) - Projektleiterin – Anschrift für ausgefüllten Fragebogen:
Tourismus für Alle Deutschland e.V. (NatKo) Fleher Str. 317a
40223 Düsseldorf
Mailto:info@natko.de
Fax: 02 11 - 33 68 760

Ihr BBSB-Inform
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Von: BBSB-Inform [mailto:bbsb-inform-bounces@lists.bbsb.org] Im Auftrag von BBSB-Inform
Gesendet: Freitag, 23. Februar 2018 20:32
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Betreff: Sprachenlernen so angenehm wie eine warme Dusche mit Jicki

Sehr geehrte Damen und Herren,

Jicki ist eine E-Learning Plattform und mobile App für besonders entspanntes Lernen von Fremdsprachen.

Lernen wird heute vor allem mit Anstrengung, Disziplin und Stress verbunden. Dabei ist uns Menschen die Neugier und die Begeisterung für Neues bereits in die Wiege gelegt.
Genau hier setzt Jicki an: anstatt Vokabellisten und Grammatik auswendig zu lernen, baut Jicki auf dem kindlichen Lernen auf. Hier geht es nicht nur um Leistung, sondern vor allem um Entspannung, Spaß und Motivation. Der Erwerb einer Fremdsprache verläuft also so, wie das Erlernen der eigenen Muttersprache: im eigenen Tempo, ohne Druck und mit geringem Aufwand. Die Jickilearning Methode greift genau auf diese Faktoren zurück: Entspannungsübungen und ausgewählte Musik untermalen die einzelnen Audio-Lektionen und sorgen für ein Gefühl von Geborgenheit und Entspannung. Die Lernenden lassen sich von den Wörter berieseln, anstatt sie sich krampfhaft einprägen und festhalten zu wollen und begeben sich in ein regelrechtes Lernkonzert.
Jicki baut damit auf die neuesten Erkenntnisse der Spracherwerbsforschung und den langjährigen Erfahrungen des Superlearnings.

Jicki nennt ihr Angebot Sprachduschen. Die Jicki-App ist für die Bedienungshilfe VoiceOver und Talkback optimiert, sodass eine unkomplizierte Nutzung für blinde und sehbehinderte Menschen am Smartphone und Tablet möglich ist. Aktuell können über die Jicki-App die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch und Deutsch für arabisch Sprechende gelernt werden. Die ersten 2 Lektionen sind jeweils kostenlos und wenn man überzeugt ist, können ab 4,95 € im Monat alle Sprachen und Lektionen freigeschalten werden. Der Deutschkurs für geflüchtete Menschen ist komplett kostenlos zugänglich.

Die Jicki-App im Google Playstore: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.appdialog.jickilearning&pcampaignid=MKT-Other-global-all-co-prtnr-py-PartBadge-Mar2515-1

Die Jicki-App im Appstore: https://itunes.apple.com/us/app/jicki-audio-sprachkurse/id1293492167?l=de&ls=1&mt=8

Bei Fragen können Sie sich gerne per Mail an den Gründer Helge Straube wenden: Mailto:helge@jicki.de

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Betreff: Erfahrungsbericht mit Samsung Smart TV mit Voice Guide-Unterstützung.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Tören Cem und Sebastian Eckardt, die Referenten für elektronische Hilfsmittel für blinde bzw. sehbehinderte Menschen des BBSB, teilen mit ihnen ihre Erfahrungen mit einem Samsung Smart TV mit Voice Guide-Unterstützung.

Smarte Geräte sind derzeit im Vormarsch. Samsung zeigt mit seiner aktuellen UHD Serie, dass diese auch für blinde und sehbehinderte Menschen nutzbar sind. Wir haben uns das Modell Samsung UE55MU6449U näher angesehen.

Auspacken und einrichten:
Der Fernseher wird mit einem Standfuß geliefert, der mit 2 Schrauben am unteren Rand des Fernsehers befestigt werden muss und einer Fernbedienung mit 15 auf 5 cm Größe. Diese verfügt über folgende Knöpfe: Ein/Ausschalter, darunter die Taste für das Anzeigen des Ziffernfeldes am Bildschirm, in der Mitte der Knopf für die Spracheingabe, rechts daneben der Knopf für die Farbpalette, wo verschiedene Funktionen ausgewählt werden können, Cursortasten mit OK Knopf in der Mitte, darunter eine Zurücktaste, rechts daneben die Aufnahmetaste, hierunter Lautstärke und Programmauswahltaste als Wipp Taste. Durch langes oder kurzes drücken dieser Tasten kann man verschiedene Interaktionen auslösen.

Auf der Rückseite des Fernsehers befinden sich auf der linken Seite die HDMI Anschlüsse 83) USB Anschlüsse (2), Anschluss für Kabel oder Satellitenempfang, ein digitaler optischer Anschluss, ein Netzwerkanschluss und auf der rechten Seite der Stromanschluss.

Nach der Inbetriebnahme des Gerätes muss zunächst ein Samsung Konto erstellt bzw. ein vorhandenes Konto angemeldet werden. Danach wird man aufgefordert, sich in sein WLAN Netz einwählen. Für diese Schritte sind keine Bedienungshilfen vorhanden. Erst nach Einrichtung des Netzwerks kann man über die Mikrofontaste (lange drücken und halten!) die Bedienungshilfen aktivieren. Jetzt kann der Fernseher mit der jeweiligen Bedienungshilfe ohne Einschränkung genutzt werden.

Auch der integrierte Browser kann barrierefrei genutzt werden. Die Bildschirmtastatur ist mit der Fernbedienung zu steuern, die ist allerdings sehr mühsam. Es kann eine externe Tastatur verbunden werden. Welche Tastaturen hierfür geeignet sind, ist uns derzeit nicht bekannt. Hinsichtlich der Vergrößerung ist es leider nicht möglich, den Vergrößerungsfaktor einzustellen. Auch sind die Inforationen beim Programmwechsel werden nur kurz angezeigt und ist nicht vollständig zu sehen. Die Benutzung der Sprachausgabe wäre hier notwendig.  Die Einstellung hoher Kontrast bewirkt eine Farbinvertierung insbesondere im Menü.

Es können auf dem Gerät auch weitere Apps installiert werden. Da nicht alle Apps die Voice Guide Funktion unterstützen, muss genau auf die Beschreibung im AppStore geachtet werden. Youtube und Spotify ließen sich ohne Probleme bedienen.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Tören Cem       Sebastian Eckardt
Referent für elektronische          Referent für elektronische Hilfsmittel
Hilfsmittel für blinde Menschen   für sehbehinderte Menschen
Mobil: 0172 2490557     Mobil: 0160 96786023
E-Mail: cem.toeren@bbsb.org   E-Mail: sebastian.eckardt@bbsb.org

Ihr BBSB-Inform

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Von: BBSB-Inform [mailto:bbsb-inform-bounces@lists.bbsb.org] Im Auftrag von BBSB-Inform
Gesendet: Mittwoch, 6. September 2017 08:07
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Betreff: Ein Baby kommt – eine spannende Zeit beginnt – Tipps vom ambulanten sozialen Rehabilitationsdienst

Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn ein Baby erwartet wird, beginnt eine aufregende und spannende Zeit. Eine Zeit der (Vor-)Freude, aber auch eine Zeit der Unsicherheit und Fragen. Wird das Kind gesund sein; habe ich alles hergerichtet; bin ich vorbereitet…? Diese Fragen beschäftigen sehende, sehbehinderte und blinde Personen gleichermaßen.

Der Alltag mit einem Baby, einem Kleinkind erfordert für Blinde und Sehbehinderte jedoch eine umfassendere Organisation und Herangehensweise. Der ambulante Rehabilitationsdienst hilft.

Ihre Schulung wird individuell auf die Voraussetzungen und Bedürfnisse abgestimmt, wie z. B. ist die Person geburts- oder späterblindet, in welcher Ausprägung ist eine Sehbehinderung vorhanden.

Zusätzliche Hilfsangebote am Wohnort und aus dem sozialen Umfeld sind wichtige Faktoren, die die jungen Eltern unterstützen. Der Kontakt zu diesen Angeboten wie z. B. der koordinierenden Kinderschutzhilfe, Tragetuchberatern oder Frühförderung usw. wird hierbei vermittelt.

Ein gemeinsamer Besuch in einem Babyfachmarkt kann durchaus sinnvoll sein, um sich unterschiedliche und geeignete Materialien anzusehen und in Ruhe auszuprobieren.

Einige Beispiele der Schulungsinhalte:
Die Organisation am Wickeltisch, beim Fläschchen zubereiten, im Kleiderschrank oder im Spielbereich wird individuell besprochen und ggf. umgesetzt. Geübt wird u. a. die Körperpflege des Babys wie wickeln, baden und anziehen. Beim Anziehen stellt sich auch die Frage, welche Kleidungsstücke und Verschlüsse es gibt und geeignet sind.

Der Einsatz von Hilfsmitteln ist nicht immer notwendig. Bei der Zubereitung von Fläschchen und Beikost werden die Techniken der Lebenspraktischen Fähigkeiten mit dem Wissen einer Hebamme kombiniert.

Das Anlegen der Tragetücher kann ein weiteres Thema sein, das jedoch von Trageberatern und Mobilitätslehrern unterstützt und ergänzt wird.

Mit der fortschreitenden Entwicklung und der steigenden Mobilität des Kindes bedarf es einer Anpassung der Situation. Die Anforderungen an die Sicherheit und Förderung erhöhen sich. Hier wird der Kontakt zu anderen blinden Eltern, z. B. durch den AK Eltern im BBSB, vermittelt, barrierefreie Spielsachen nebst Bezugsquellen und der sicheren Gestaltung der Wohnsituation besprochen und umgesetzt.

Sie erreichen den ambulanten Rehabilitationsdienst unter der bundesweiten Rufnummer 01805 66456.

Ihr BBSB-Inform

Von: BBSB-Inform [mailto:bbsb-inform-bounces@lists.bbsb.org] Im Auftrag von BBSB-Inform
Gesendet: Dienstag, 27. Juni 2017 07:26
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Betreff: Die barrierefreie App MyTherapy für sichere Medikamenteneinnahme und Apps von Voice Dream der Zeit reduziert

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie hilft die MyTherapy App Menschen mit Sehbehinderung?
Die App unterstützt die sichere Medikamenteneinnahme z.B. durch Erinnerungen und ein Einnahmeprotokoll.
Viele Patienten nutzen die App auch als umfassendes Tagebuch, z.B. für Wohlbefinden oder Messungen wie Blutdruck etc. Alle Daten lassen sich leicht mit Ärzten oder Angehörigen teilen.

Die App funktioniert mit „Voice Over“ (IOS) und  „Talk Back” (Android).
Die App besteht aus fünf Writern.
Heute, Tagebuch, Team, Therapie und Sonstiges.
Im Writer Heute können sie sich das Protokoll mit den von ihnen erledigten Aufgaben, also die bereits als erledigt gemeldeten Aufgaben anzeigen lassen.
Neben der klassischen erinnerung an eine Medikamenteneinnahme, die App ist bei der Medikamentensuche übrigens behilflich, können sie auch Aufgaben für Messungen, Aktivitäten oder Symtomabfragen anlegen.
Selbstverständlich erinnert sie die App an die Aufgabe und sie können sie mit einer Bestätigung als erledigt melden.
Im Writer Tagebuch finden sie Statistiken.
Um die Ergebnisse per Mail zu erhalten, ist eine Registrierung erforderlich.
Im Writer Team können sie sich mit weiteren App Nutzern verbinden, damit diese sie bei der zeitgerechten Erledigung ihrer Aufgabe und ihrer Gesundheitsplanung unterstützen.
Im Writer Therapie erfassen sie Medikamente, Messungen, Aktivitäten und Symtomabfragen.
Im Writer Sonstiges nehmen sie Einstellungen vor und erhalten Informationen zur App.

Sebastian Eckardt, Referent für elektronische Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen des BBSB e. V. schreibt in seinem kurzen Testbericht:
Die Schriftgröße in der App passt sich an die Systemschriftgröße an. Eigene Einstellungen sind nicht möglich. Auch die Farbinvertierung wird unterstützt.
Erfasst werden können  sämtliche Medikamente, Messwerte und Aktivitäten, entweder als Tägliche Aufgabe/Einnahme oder auch als spontaner Eintrag. Man wird dann an die entsprechende Einnahme erinnert, sofern man dies wünscht.
Die Erfassung der Werte erfolgt über Schieberegler. Diese finde ich zur Eingabe nicht unbedingt vorteilhaft.
Die App ist soweit gut bedienbar. Sie eignet sich meines Erachtens insbesondere für Personen, die einen genauen Medikamentenplan einhalten müssen.

Die App finden sie im App und im Play Store.

Kontaktdaten des Herstellers:
MyTherapy
Landwehrstr. 60/62
D-80336 München
mailto:joas@mytherapyapp.com


Apps von Voice Dream der Zeit reduziert
zur Zeit sind alle Apps von Voice Dream im Preis reduziert. Das Angebot gilt noch bis Anfang Juli.

Wer also noch nicht den Voice Dream Reader hat, eine sehr beliebte App zum lesen von eBooks, Daisy-Büchern und anderen Dokumentformaten, mag dieses Angebot vielleicht nutzen.

Den Voice Dream Reader
gibt es nicht nur für iOS, auch für Android ist die App vorhanden und ebenfalls über den Play Store reduziert verfügbar.

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Gesendet: Mittwoch, 28. Juni 2017 07:55
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Betreff: Design für sehbehinderte und sehende Menschen: Plattform leserlich.info erleichtert die Gestaltung von Print und Web

Sehr geehrte Damen und Herren,

"Sehbehindertengerechtes Design" - da denkt man nicht unbedingt an attraktive Gestaltung. Das DBSV-Projekt "Inklusives Design" will beweisen, dass Kommunikationsdesign sehbehindertengerecht und zugleich ansprechend für sehende Menschen sein kann.
Auf der Plattform www.leserlich.info finden sie praxistaugliche Empfehlungen für die Gestaltung von Printprodukten und Webseiten. Lesen Sie dazu Auszüge einer Pressemitteilung des DBSV:

Kommunikation ist die Voraussetzung dafür, sich in der Welt zurechtzufinden und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Freier Zugang zu Informationen ist daher auch eine zentrale Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention, die 2009 in Kraft trat. In Deutschland leben nach WHO-Zahlen rund eine Million sehbehinderte Menschen, die selbst mit Sehhilfen über weniger als 30 Prozent des normalen Sehvermögens verfügen. Hinweise zu lesbarer Gestaltung finden sich verstreut in der Fachliteratur und anderen Quellen, insbesondere in der DIN 1450 zur Leserlichkeit von Schrift. "Normen sind für Designer jedoch regelrechte Kreativitäts-Killer!", so Professor Florian Adler, der beim Projekt "Inklusives Design" die Federführung hatte.

Der Deutche Blinden- und Sehbehindertenverband DBSV hat deshalb Designer, Experten für Barrierefreiheit und Vertreter verschiedener Augenerkrankungen an einen Tisch gebracht. Die Ergebnisse wurden auf der neuen Online-Plattform www.leserlich.info veröffentlicht. In anderthalb Jahren Projektarbeit ist eine praxisnahe Arbeitshilfe für Profi-Gestalter und interessierte Laien entstanden. Beste Beispiele dafür sind der Schriftgrößenrechner und der Kontrastrechner, mit denen konkrete Maße und Farbwerte für den jeweiligen Einsatz errechnet werden können.

Das Projekt "Inklusives Design" läuft bis Ende Juni 2017 und wird von der Aktion Mensch gefördert. Weitere Unterstützer sind adlerschmidt, MSD und Santhera (Germany). Die Grundlagenarbeit zur Projektentwicklung hat Novartis unterstützt. Verwendete Schrift: Neue Frutiger 1450 mit freundlicher Unterstützung von Monotype.

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Boutique mit Sonderöffnungszeit für Blinde und Sehbehinderte in Aue

Exklusiv für Sie haben wir an jedem Mittwoch einen Privatshopping-Tag eingeführt, das heißt, nach Anmeldung können Sie sich bis zu drei Stunden allein oder mit Begleitung (z.B. Freundinnen) bei entspannter Atmosphäre beraten lassen und In Ruhe shoppen. Dabei gibt es natürlich für Sie die Getränke (Wasser, Sekt, Kaffe) inklusive.
Reservieren Sie sich einen Termin und melden Sie sich telefonisch, per E-mail oder persönlich im Laden an!
Tel.: 03771/722417
E-mail*. ChristineE.byAnnett@t-online.de
Weitere Informationen zum Laden und zu den Angeboten finden Sie unter www.mode-aue.de .
Öffnungszeiten:
Mo-Di 10-18 Uhr
Mittwoch nach Vereinbarung (Privatshopping)
Do-Fr 10-18 Uhr
Sa 10-13 Uhr

 
Von: BBSB-Inform [mailto:bbsb-inform-bounces@lists.bbsb.org] Im Auftrag von BBSB-Inform
 
Gesendet: Montag, 9. Januar 2017 06:54
 
An: bbsb-inform@lists.bbsb.org
 
Betreff: Neue Vergünstigungen für Inhaber einer DBSV Karte
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
 
für Inhaber der DBSV-Karte bietet AUDIAMO seit Dezember 2016 einen Rabatt von 10 Prozent auf alle Hörbücher und Hörspiele aus seinem Sortiment.
 
 
Der Online-Shop ist unter www.audiamo.de zu finden und vertreibt 40.000 Titel auf CD und fast ebenso viele Titel als Download. Unter der Telefonnummer 0 30 / 23 49 69 84 erhalten Mitglieder der DBSV-Landesvereine persönliche Beratung. Bestellungen sind telefonisch oder über die Seite www.audiamo.de/dbsv möglich. Ab einem Bestellwert von 35 Euro ist der Versand kostenfrei.
 
 
Da die Firmengründerin von AUDIAMO selbst blind ist, legt das Unternehmen besonderen Wert auf Barrierefreiheit. Die Webseite des Shops ist für blinde und sehbehinderte Menschen problemlos nutzbar, von der Anmeldung über die Suchfunktionen bis zum Warenkorb.
 
 
Sie erhalten viele weitere Vergünstigungen als DBSV Mitglied.
 
Eine aktuelle Aufstellung hören sie auf jeder DBSV-Inform im Mitgliedermagazin des DBSV.
 
Auf Anfrage sendet ihnen die Redaktion eine Aufstellung im Wordformat gerne zu.
Aktion "Stufenmarkierungen machen Treppen sicherer!"
Stufenkantenmarkierung, Bild: DBSV/Friese
Treppen stellen eine große Unfallgefahr da. Täglich kommt es zu unzähligen Stürzen auf Treppen und laut dem statistischen Bundesamt enden jedes Jahr mehr als 1.000 davon tödlich.
Die Gründe für Treppenunfälle sind vielfältig, von ungleichmäßigen Stufen über rutschige Beläge bis zum Fehlen eines Handlaufs. Häufig passieren Unfälle aber auch aus dem einfachen Grund, dass Treppenstufen nicht richtig erkannt werden. Wenn die Stufenkanten im gleichen Farbton wie die restliche Stufe gestaltet sind, können sie nur schwer erkannt werden und die Treppe wird zur Gefahr - insbesondere für Menschen mit Seheinschränkung. Die Stufen verschwimmen zu einer Fläche.
Der deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) startet deshalb eine bundesweite Aktion: Aus Anlass des Sehbehindertentages 2016 sollen in ganz Deutschland Treppenstufen kontrastreich markiert und damit sicherer gemacht werden!
Gute Gründe
Normen zum Barrierefreien Bauen müssen bei Neubauten und großen Umbauten angewandt werden. Es gibt aber keine rechtliche Grundlage, mit der man durchsetzen könnte, dass eine bereits existierende Treppe mit Stufenmarkierungen versehen wird. Unabhängig davon ist eine Stufenmarkierung jedoch ein guter Schutz in Haftungsfragen. Wenn es zu einem Sturz kommt, kann der „Treppenbesitzer“ nachweisen, dass er mit der Markierung der Stufenkanten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Treppe geleistet hat.
Und natürlich gibt es noch weitere gute Argumente für eine Stufenmarkierung:
• Sie stellt Zugänglichkeit und Barrierefreiheit im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention her.
• Sie sorgt für mehr Verkehrssicherheit.
• Sie steht für Inklusion und Verantwortungsbewusstsein und hat damit eine positive Öffentlichkeitswirkung.
Die positive Öffentlichkeitswirkung wird im Zusammenhang mit dem Sehbehindertentag 2016 systematisch gefördert – durch bundesweite Pressearbeit, Muster-Pressemitteilungen für den Einsatz vor Ort und die Seite zur Aktion im Internet. Es lohnt sich also, eine Stufenmarkierung nicht irgendwann „einzuweihen“, sondern den Sehbehindertentag 2016 dafür zu nutzen.
Rechtliche Grundlagen
In den folgenden Normen wird die Anbringung und Gestaltung von Stufenmarkierung  geregelt:
• Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden (DIN 18040-1)
• Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 3: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum (DIN 18040-3)
• Gestaltung visueller Informationen im öffentlichen Raum zur barrierefreien Nutzung (DIN 32975)
Die DIN 32975 stellt den Stand der Technik dar und wird im Zweifelsfall gutachterlich hinzugezogen - die Einhaltung wird daher dringend empfohlen. Diese Norm legt fest …
• … dass alle Stufen über ihre volle Breite mit einem Streifen gekennzeichnet werden müssen, der 4-5 cm breit ist und zusätzlich in einer Breite von 1-2 cm um die Kante herumgeht (zur Kennzeichnung der sogenannten „Setzstufe“, also des senkrechten Teils einer Stufe).
• … dass ein Kontrastwert nicht unter 0,4 und ein Reflexionsgrad von mindestens 0,5 (für die hellere der beiden Flächen) erreicht werden muss.
Materialien
Stufenmarkierungen dürfen nicht selbst zur Rutsch- oder Stolperfalle werden. Das Material muss deshalb genauso stumpf bzw. „rutschig“ sein, wie die restliche Stufe. Niveauunterschiede sind tabu.
Optimal sind Lösungen, bei denen die Kantenmarkierungen aus dem gleichen Material wie die übrigen Stufen bestehen (wobei sie sich selbstverständlich farblich abheben müssen!) und so fest verankert sind, dass sie sich nicht lösen können.
Natürlich lassen sich Stufenmarkierungen am einfachsten bei einem Neubau umsetzen. Nachträgliche Markierungen bedürfen immer einer genauen Betrachtung des Untergrundes um die optimale Lösung zu finden.
Auf Naturstein, Beton, Metall und Holz sind Anstriche möglich, bedürfen aber immer einer regelmäßigen Ausbesserung, da eine Abnutzung nicht vermieden werden kann. Bei Anstrichen ist auf eine fachgerechte Vorbehandlung des Untergrundes (bspw. Anschleifen, Grundierung) entsprechend den Empfehlungen des Herstellers zu achten. Bewährt haben sich für solche Anstriche Straßenmarkierungsfarben und Zweikomponenten-Beschichtungen.
Bei Treppen mit Linoleum- oder Teppichbelägen können handelsübliche Kantenprofile eingesetzt werden. Hier muss bei der Auswahl darauf geachtet werden, dass die Stufenkante entsprechend der Norm umschlossen wird (also dass die Markierung „um die Kante herumgeht“) und dass keine Stolpergefahr entsteht.
Kontrast
Bei allen Ausführungen ist der Farbton des Anstriches oder des Kantenprofils so mit dem Treppenbelag und dem umgebenden Bodenbelag abzustimmen, dass ein Leuchtdichtekontrast von mindestens 0,4 erreicht wird (siehe DIN 32975 oben). Der Leuchtdichtekontrast wird durch einen Helligkeitsunterschied zweier benachbarter Flächen erzeugt, die Farbe der Flächen ist dabei für die Kontrastwahrnehmung nicht ausschlaggebend, sie kann die Wahrnehmung aber unterstützen.
Zur ersten, groben Einschätzung eines Leuchtdichtekontrastes kann eine in Graustufen umgewandelte Aufnahme hilfreich sein. Sie vermittelt einen ungefähren Eindruck der Helligkeitsunterschiede und kann der Vorauswahl dienen. Zudem wird mit einer derartigen Aufnahme deutlich, ob der Kontrast für die zahlreichen Menschen mit Farbsehstörung wahrnehmbar ist.
Etwas genauere Ergebnisse erreicht man bei der Verwendung von Farbfächern, bei denen der Hellbezugswert (oder „light reflectance value“) der jeweiligen Farbe angegeben ist. Mit diesen Werten kann der Kontrast nach der sogenannten Michelson-Formel (siehe DIN 32975) errechnet werden, wobei eine Fehlertoleranz von 0,1-0,15 berücksichtigt werden muss. In kritischen Fällen, bei denen beispielsweise die Farbfächer-Methode knappe Ergebnisse um 0,4 herum ergeben hat, erhält man korrekte Werte mit einer fachgerechten Leuchtdichtekontrastmessung.
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