... das Auge - Blindenverband ASZ

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Informationen rund um...
Presseinformation
2018-4 vom 18.6.2018
Retina Implant AG
Gerhard-Kindler-Str. 13
D-72770 Reutlingen
Tel +49 7121 - 36 40 3-0
Fax +49 7121 - 36 40 3-115
info@retina-implant.de
www.retina-implant.de
Vorstand:
Reinhard Rubow (Sprecher),
Jürgen Klein, Dr. Alfred Stett
Vorsitzender des Aufsichtsrates:
Prof. Dr. Eberhart Zrenner
HRB 723742 Amtsgericht Stuttgart
USt.IdNr.: DE227808128
Neues Therapieangebot für Patienten mit Retinitis pigmentosa an der Uniklinik Köln
Kompetenzzentrum für Transkorneale Elektrostimulation
(Reutlingen/Köln) – Für Patienten mit der bisher unheilbaren degenerativen Netzhauterkrankung
Retinitis pigmentosa (RP) gibt es an der Augenklinik der Uniklinik Köln ein
neues Therapieangebot. In der Spezial-Sprechstunde für seltene Netzhauterkrankungen
im Zentrum für Seltene Augenerkrankungen wird nun die Transkorneale Elektrostimulation
(TES) angeboten. Die Behandlung hat zum Ziel, den Krankheitsverlauf bei betroffenen
Patienten zu verlangsamen. In Kooperation mit der Reutlinger Retina Implant AG, die
innovative RP-Therapien entwickelt, werden Patienten mit einem ausreichenden Restsehvermögen
Informationen und die Behandlung angeboten.
Im Zentrum für Seltene Augenerkrankungen an der Uniklinik Köln erhalten betroffene Patienten
in verschiedenen Spezialsprechstunden eine umfangreiche Diagnostik auf internationalem Niveau
sowie eine zielgerichtete Beratung. Seit Kurzem wird dieses Angebot durch eine Sprechstunde
für die Transkorneale Elektrostimulation (TES) ergänzt. Während es bislang für Menschen,
die infolge der seltenen degenerativen Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa ihr Augenlicht
verlieren, wenig Behandlungsangebote gab, freut sich Prof. Dr. Sandra Liakopoulos,
Fachärztin für Augenheilkunde und Leiterin des Zentrums für Seltene Augenerkrankungen, über
die Hoffnung machende Entwicklung: „Wir bieten hier State-of-the-art-Behandlungsmöglichkeiten
an und die TES ergänzt unsere Therapieangebote. Es ist sehr erfreulich, dass es für RPPatienten
mit Restsehvermögen nun eine Chance für eine Behandlung gibt, die den Krankheitsverlauf
möglicherweise zumindest verlangsamen kann.“
Seltene, genetisch bedingte Augenerkrankungen betreffen Patienten jeder Altersgruppe und führen
in vielen Fällen zu erheblichen Sehbeeinträchtigungen bis hin zur Erblindung. Retinitis Pigmentosa
ist die häufigste Ursache für erblich bedingte Erblindungen und bislang nicht heilbar.
Der von der Retina Implant AG entwickelte Therapieansatz hat zum Ziel, den Krankheitsverlauf
zu verlangsamen, da mittels der Elektrostimulation mehrere so genannte neuroprotektive
Wachstumsfaktoren aktiviert werden, die einen zellerhaltenden Effekt in der Netzhaut bewirken.
Nach einer sachkundigen Einweisung in der Spezialsprechstunde können die Patienten die
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TES-Therapie, deren Wirksamkeit in klinischen Studien belegt wurde1, 2, mithilfe des RI OkuStim
Systems zu Hause selbst durchführen.
Kontakt für Patienten:
Anne Braun
Prof. Dr. Sandra Liakopoulos
Sprechstunde für erbliche Netzhauterkrankungen
Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln
Kerpener Straße 62, 50937 Köln
Tel: 0221-478-4313 (Service Center)
1 Schatz A, Röck T, Naycheva L, Willmann G, Wilhelm B, Peters T, Bartz-Schmidt KU, Zrenner E, Messias
A, Gekeler F: Transcorneal Electrical Stimulation for Patients with Retinitis pigmentosa: A Prospective,
Randomized, Sham-Controlled Exploratory Study. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2011; 52: 4485-
4496.
2 Schatz A, Pach J, Gosheva M, Naycheva L, Willmann G, Wilhelm B, Peters T, Bartz-Schmidt KU,
Zrenner E, Messias A, Gekeler F: Transcorneal Electrical Stimulation for Patients with Retinitis Pigmentosa:
A Prospective, Randomized, Sham-Controlled Follow-up Study Over 1 Year. Invest Ophthalmol
Vis Sci. 2017; 58: 257-269
Über Retinitis pigmentosa
Retinitis pigmentosa (RP) ist eine degenerative Netzhauterkrankung, die zur Zerstörung der
Netzhaut und im Endstadium i.d.R. zur vollständigen Erblindung führt. Sie gilt als „seltene Erkrankung“,
betrifft aber allein in Deutschland 20.000 bis 30.000, weltweit rund drei Millionen
Menschen.
Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für
Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten
Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen
Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird
in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation
(TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung
zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von
Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb)
und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).
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Pressekontakt:
Retina Implant AG
Volker Hiller
+ 49 71 21 3 64 03 - 282
volker.hiller@retina-implant.de
www.retina-implant.de
Twitter: https://twitter.com/retinaimplant?lang=de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/retina-implant-ag/
XING: https://www.xing.com/companies/retinaimplantag
Redaktion:
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
+ 49 711-6070719
info@zeeb.info
Internetseite zu Diabetes und Sehverlust startet
Berlin, 22.2.2018
Die Initiative „Diabetes und Auge“ des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) und der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) stellt heute ihre Informationswebsite www.diabetes-und-augen.info der Öffentlichkeit vor.
Schätzungsweise 7 Millionen Menschen in Deutschland sind von Diabetes betroffen, mehr als 1,3 Millionen weisen diabetesbedingte Schäden an der Netzhaut auf, ungefähr 2.000 erblinden jedes Jahr. Damit sind diabetische Netzhauterkrankungen in Deutschland die häufigste Erblindungsursache bei Menschen im erwerbsfähigen Alter. Da ein Mensch 80 Prozent seiner Umwelt mit den Augen wahrnimmt, verändert ein Sehverlust das Leben grundlegend. Angefangen von alltäglichen Handgriffen über das menschliche Miteinander bis hin zur Berufstätigkeit sind alle Bereiche des Lebens betroffen. Besonders gravierend für Menschen mit Diabetes: Das selbstständige Management des Blutzuckerspiegels ist nicht mehr wie bisher möglich. Hilfe, Informationen und kompetente Ansprechpartner werden von Betroffenen in dieser Situation dringend benötigt, um weiterhin ein selbstständiges und aktives Leben führen zu können.
Im Oktober 2016 stellte die Initiative „Diabetes und Auge“ des DBSV und der DDH-M ein Faltblatt mit Informationen zu Diabetes und Sehverlust zusammen und verteilte 50.000 Stück an Mitglieder der Diabetesberatungsberufe und an Menschen mit Diabetes. Das Faltblatt gab kompakte Informationen zu Prävention von diabetischen Augenerkrankungen und den Möglichkeiten von Rehabilitation nach Sehverlust. Aufgrund der großen Nachfrage entschlossen sich DBSV und DDH-M, die enthaltenen Informationen nun zu erweitern und auf einer Internetseite zu bündeln.
Unter dem Titel „Diabetische Netzhauterkrankungen – Aktiv werden, Möglichkeiten nutzen“ gibt die Seite kompakt und laienverständlich Informationen dazu, wie mit Sehverlust und Diabetes weiterhin ein aktives und selbstständiges Leben möglich ist, welche Möglichkeiten für eine Rehabilitation nach Sehverlust es gibt und welche sozialrechtlichen Ansprüche bestehen können. Die Website ist ein Informationsangebot an die Mitglieder der Diabetesberatungsberufe, die Menschen mit Diabetes bei einem Sehverlust betreuen. Betroffene und deren Angehörige können diese Informationen in kompakter und laienverständlicher Form nachlesen und erhalten eine Sammlung von Beratungsangeboten und professionellen Ansprechpartnern zum Thema Sehverlust. Tipps zu einem guten Miteinander von sehenden und sehbehinderten Menschen und ergänzende Informationen zu Ursachen, Vorbeugung und Behandlung von diabetischen Netzhauterkrankungen runden das Angebot ab.

Über die Initiative Diabetes und Auge von DBSV und DDH-M
DBSV und DDH-M haben im Jahr 2014 die Initiative „Diabetes und Auge“ gestartet. Ziel ist es, diabetische Netzhauterkrankungen zu vermeiden und Menschen mit Diabetes dazu zu ermutigen, regelmäßige augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Parallel soll die Lebenssituation von Betroffenen, bei denen ein Sehverlust eingetreten ist, verbessert werden. DBSV und DDH-M sind gemeinsam aktiv, um Patienten, Ärzte und Diabetesberaterinnen über die Möglichkeiten einer Rehabilitation nach Sehverlust durch Diabetes aufzuklären. Zudem werden die Hersteller von Medizinprodukten für die Notwendigkeit von barrierefrei bedienbaren Blutzuckermessgeräten etc. sensibilisiert. Die Initiative „Diabetes und Auge“ wird unterstützt von Bayer.
Die Informationswebsite „Diabetische Augenerkrankungen - Aktiv werden, Möglichkeiten nutzen“ ist unter www.diabetes-und-augen.info zu erreichen.
Pressekontakt
Deutsche Diabetes-Hilfe –
Menschen mit Diabetes e. V.
Juliane Grützmann
Geschäftsführerin
Albrechtstr. 9
10117 Berlin
Tel.: (0176) 10 24 62 74
Fax: (030) 1 20 89 47 09
E-Mail: juliane.gruetzmann@ddh-m.de
Internet: www.menschen-mit-diabetes.de
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Volker Lenk
Pressesprecher
Rungestraße 19
10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-140
Fax: (030) 28 53 87-200
E-Mail: v.lenk@dbsv.org
Internet: www.dbsv.org


Betreff: Neues Kompetenz- und Therapiezentrum für RP-Patienten in Frankfurt am Main

Retinitis pigmentosa: Elektrostimulation kann Krankheitsverlauf verlangsamen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Klinik für Augenheilkunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist ein neues Kompetenz- und Therapiezentrum für Menschen, die an Retinitis pigmentosa (RP) leiden.
In einer Spezial-Sprechstunde für degenerative Netzhauterkrankungen wird nun die Transkorneale Elektrostimulation (TES) angeboten. Diese bietet Betroffenen die Chance, dass sich ihr Krankheitsverlauf verlangsamen lässt.
In Kooperation mit der Reutlinger Retina Implant AG, die innovative RP-Therapien entwickelt, können Patienten mit einem ausreichenden Restsehvermögen, sich hier informieren und erste Untersuchungen durchführen lassen.

Für Menschen, die infolge der seltenen degenerativen Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa ihr Augenlicht verlieren, gibt es wenige Behandlungsangebote. Ein von der Retina Implant AG entwickelter Therapieansatz eröffnet RP-Patienten jedoch die Möglichkeit, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen: die Transkorneale Elektrostimulation (TES). Durch Elektrostimulation werden mehrere so genannte neuroprotektive Wachstumsfaktoren aktiviert, die einen zellerhaltenden Effekt in der Netzhaut bewirken. Die Therapie kann mithilfe des RI OkuStim® Systems nach einer sachkundigen Einweisung an einem der bundesweit 17 Kompetenzzentren zu Hause angewendet werden.

Neuerdings erfolgt diese Einweisung durch geschulte Ärzte auch an der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Frankfurt am Main. Dr. med.
Lubka Naycheva, die bereits als Ärztin in Tübingen erste Studien zur TES begleitet hatte, leitet das neue Kompetenzzentrum und bietet im Rahmen ihrer Spezial-Sprechstunde für degenerative Netzhauterkrankungen die Therapie an.
Die TES-Therapie, deren Wirksamkeit in klinischen Studien belegt wurde ist eine Chance für die Behandlung von RP-Patienten mit Restsehvermögen, erklärt die Ophthalmologin. Nach Erstuntersuchung, Diagnose und weiteren Kontrolluntersuchungen hier im Kompetenzzentrum können die Patienten die Therapie selbstständig zu Hause durchführen. Bei Bedarf leisten wir Hilfestellung, stellen die Geräte ein und stehen immer als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kontakt für Patienten:
Klinik für Augenheilkunde
Universitätsklinikum Frankfurt
Dr. med. Lubka Naycheva
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 151 17 19 18 29
Mailto:Lubka.Naycheva@kgu.de

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Makula-Degeneration - Deutschlands häufigste Augenerkrankung braucht mehr Aufmerksamkeit

06. Juni 2017

Das AMD-Netz, der Berufsverband der Augenärzte (BVA), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und PRO RETINA Deutschland versenden gemeinsam die folgende Pressemitteilung zum heutigen bundesweiten Sehbehindertentag.

Berlin. Die altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) ist mit bundesweit 4,5 Millionen Betroffenen eine Volkskrankheit, bei der die Sehzellen in der Netzhautmitte betroffen sind. Seit zehn Jahren kann die aggressivste, feuchte Ausprägung dieser chronischen Erkrankung effektiv therapiert werden. Anlässlich des Sehbehindertentages am 6. Juni weisen das AMD-Netz, der Berufsverband der Augenärzte (BVA), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und PRO RETINA Deutschland darauf hin, dass immer noch viel zu wenige Senioren den empfohlenen jährlichen Augen-Check wahrnehmen.

Bei der AMD unterscheidet man verschiedene Ausprägungen: Frühe Formen und Spätformen, zu denen auch die feuchte, exsudative AMD gehört. Diese Form betrifft etwa 15 Prozent der AMD-Erkrankten, macht jedoch den Großteil aller Fälle mit starker Sehminderung durch altersabhängige Makula-Degeneration aus. Es wachsen neue abnormale Blutgefäße aus der Aderhaut unter die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens. Aus diesen undichten Gefäßen tritt Flüssigkeit aus. Die durch die feuchte AMD bedingten irreversiblen Veränderungen in der Netzhaut führen zu einer schnellen Verschlechterung der Sehfunktion.

Erstes Anzeichen einer feuchten AMD ist oftmals ein verzerrtes Sehen. Gerade Linien werden krumm und gebogen wahrgenommen. Weitere Alarmsignale sind springende Buchstaben, Unschärfen in der Mitte des normalen Sehfeldes oder dunkle Flecken beim Zeitunglesen. Schreitet eine AMD fort, bleibt das Sehen im Randbereich zwar erhalten, sodass eine Orientierung in bekannter Umgebung möglich ist. Gesichter und Buchstaben zu erkennen, fällt jedoch zunehmend schwerer oder gelingt gar nicht mehr. Je nach Verlauf der Erkrankung bleiben im Spätstadium nur noch wenige Prozent Sehfähigkeit.

Die feuchte Form kann seit zehn Jahren mit intravitrealen operativen Medikamentengaben (IVOM) behandelt werden. Hierbei werden sogenannte VEGF-Hemmer mit einer feinen Nadel direkt in das Augeninnere in den Glaskörper injiziert. VEGF-Hemmer sind Stoffe, die sich gegen Wachstumsfaktoren richten, die für die Neubildung von Blutgefäßen verantwortlich sind. "Bei vielen Patienten, denen erstmals eine IVOM verordnet wird, steigt die Sehschärfe in der Upload-Phase, also den ersten drei Medikamentengaben, wieder etwas an", erläutert Professor Dr. med. Bernd Bertram, 1. Vorsitzender des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands. "Im weiteren Verlauf gilt es, das Sehvermögen mit so vielen Injektionen wie nötig, aber so wenigen wie möglich zu erhalten." Die Wirkung dieser Behandlung ist in großen Studien gesichert.

Für viele Patienten mit feuchter AMD ist diese Therapie dauerhaft und mit häufigen Terminen beim behandelnden Augenarzt verbunden. Professor Dr. med. Daniel Pauleikhoff, 2. Vorstandsvorsitzender des AMD-Netz, macht seinen Patienten jedoch immer wieder deutlich, wie wichtig die regelmäßigen Medikamentengaben und Kontrollen sind: "Die Medikamente wirken nur eine bestimmte Zeit, in der Regel sind wiederholte Injektionen und eine jahrelange Behandlung erforderlich. Die Therapie bietet jedoch gute Aussichten für einen Erhalt der Sehfunktion."

Bei Symptomen wie verzerrtes Sehen sollte man unverzüglich einen Augenarzt aufsuchen. "Ob und welche Therapie dann in Frage kommt, muss nach einer sorgfältigen augenärztlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit dem behandelnden Augenarzt entschieden werden", sagt Professor Dr. med. Frank G. Holz, Schriftführer der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. "Grundsätzlich gilt, ab dem 50. Lebensjahr sollte einmal im Jahr eine gründliche Augenuntersuchung statt?nden, um Verschlechterungen schnellstmöglich festzustellen."

Informationen für AMD-Patienten unter www.dbsv.org/makula

Der Sehbehindertentag wurde im Jahr 1998 vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband als Aktionstag eingeführt, um auf die Bedürfnisse von sehbehinderten Menschen aufmerksam zu machen. In 2017 lautet das Thema "Hörfilmempfang": www.sehbehindertentag.de

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Von: BBSB-Inform [mailto:bbsb-inform-bounces@lists.bbsb.org] Im Auftrag von BBSB-Inform
Gesendet: Freitag, 4. März 2016 07:27
An: bbsb-inform@lists.bbsb.org
Betreff: Austausch Sehnervgeschädigter durch Autoimmunerkrankung und letzte Infos zur Hilfsmittelausstellung im BBZ Nürnberg
Sehr geehrte Damen und Herren,
Austausch Sehnervgeschädigter durch Autoimmunerkrankung Im Rahmen des Projekts Blickpunkt Auge bietet der BBSB nun eine Plattform für Sehnervgeschädigte durch Autoimmunerkrankung an.
Bei einer Autoimmunerkrankung richtet sich das Immunsystem gegen Zellen des eigenen Körpers und kann Entzündungen an den verschiedensten Stellen verursachen. Vor allem bei einer der häufigsten Autoimmunerkrankungen, der Multiplen Sklerose (MS), sind Entzündungen des Sehnervs und daraus resultierende Sehstörungen eine der häufigsten Frühsymptome. Allerdings bilden sich diese bei der üblichen Therapie in den meisten Fällen weitestgehend zu einem normalen Sehvermögen zurück. Leider gibt es aber immer wieder Patienten, bei denen diese Entzündungen zum Absterben von Sehnervenzellen führen. Die Wenigen, die deshalb mit einer dauerhaften gravierenden Sehstörung leben müssen, haben aber Schwierigkeiten, ähnlich Betroffene zu finden, ,mit denen sie sich auszutauschen können, da sie selbst in den Selbsthilfegruppen für die zugrunde liegende Autoimmunerkrankung kaum andere dauerhaft Sehnervgeschädigte finden.
Diese Lücke schließt nun der BBSB mit seiner Plattform für Sehnervgeschädigte durch Autoimmunerkrankung. Hier können sich Betroffene der verschiedensten Autoimmunerkrankungen, bei denen die Sehnervschädigung zu einer dauerhaften Sehbehinderung geführt hat, untereinander austauschen.
Der Austausch findet im Rahmen von regelmäßigen Telefonkonferenzen über Telefonleitungen des BBSB statt. Bei ausreichendem Interesse kann auch eine Mailingliste eingerichtet werden.
Betroffene Interessierte – nicht nur aus Bayern - melden sich bitte telefonisch bei Petra Schmachtel, der selbst betroffenen Moderatorin, unter Telefon 0 73 07 – 93 89 51 an, die das Vorliegen der gesundheitlichen Voraussetzungen abfragt und die Einwahldaten für die Telefonkonferenz weitergibt. Die nächste Telefonkonferenz Findet am 06.03.2016 um 18 Uhr statt.
letzte Infos zur Hilfsmittelausstellung im BBZ Nürnberg Am morgigen Samstag, 05.03. findet die Hausmesse im BBZ Nürnberg statt.
Die Firma Bellstedt, Bedarf für Führhunde, musste kurzfristig absagen.
Ihr BBSB-Inform
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